Für viele lokale Betriebe passiert der wichtigste Teil der Kundengewinnung, bevor jemand die Website überhaupt sieht: im Eintrag bei Google. Dort wird verglichen, dort wird angerufen, dort wird der Weg berechnet.
Entsprechend lohnt es sich, diesen Eintrag ernst zu nehmen — allerdings an den richtigen Stellen.
Die Kategorie ist die wichtigste Einstellung
Die Hauptkategorie entscheidet mit darüber, bei welchen Suchanfragen ein Betrieb überhaupt in Frage kommt. Sie sollte das beschreiben, was der Betrieb hauptsächlich macht — nicht das, was er auch könnte.
Weitere Kategorien lassen sich ergänzen. Wer hier zu breit auswählt, wird für vieles ein bisschen und für nichts richtig gefunden.
Leistungen einzeln benennen
Der Profilbereich für Leistungen wird häufig leer gelassen oder mit zwei Sammelbegriffen gefüllt. Dabei ist das die Stelle, an der ein Betrieb sagen kann, was er konkret anbietet — in der Sprache, in der Kunden danach suchen.
Bewertungen: Menge zählt, Antworten auch
Bewertungen sind für die meisten Menschen das entscheidende Merkmal beim Vergleich. Zwei Dinge helfen: regelmäßig darum bitten, und auf jede Bewertung antworten — auch auf kritische, sachlich und kurz.
Was nicht hilft: Bewertungen kaufen. Das ist erkennbar, verstößt gegen die Richtlinien und kann den Eintrag kosten.
Fotos, die etwas zeigen
Ein Foto vom Eingang hilft beim Finden. Ein Foto der Räume hilft beim Vertrauen. Ein Foto vom Team hilft beim Anrufen. Stockfotos helfen bei nichts.
Öffnungszeiten, auch die besonderen
Falsche Öffnungszeiten sind einer der wenigen Fehler, die unmittelbar Kunden kosten — und einer der wenigen, die sich in fünf Minuten beheben lassen. Feiertage und Urlaubszeiten gehören ausdrücklich eingetragen.
Was erfahrungsgemäß wenig bringt
- Den Firmennamen mit Suchbegriffen aufblähen. Das verstößt gegen die Richtlinien.
- Wöchentliche Beiträge ohne Anlass. Ohne Inhalt liest sie niemand.
- Viele Kategorien, die zum Betrieb nur entfernt passen.
Womit Sie prüfen, ob es wirkt
Das Profil selbst zeigt, wie oft es aufgerufen wurde, wie oft angerufen und wie oft der Weg abgefragt wurde. Diese Zahlen sind der ehrlichste Maßstab — deutlich ehrlicher als jede Rankingbehauptung.
Wichtig: Wer heute etwas ändert, sieht die Wirkung nicht morgen. Ein sinnvoller Abstand für den nächsten Blick sind vier bis sechs Wochen.